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Drogenhilfe Schwaben
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Augsburg 26.04.2012

Der pathologische Medienkonsum ist ein durchaus kontrovers diskutiertes Phänomen. Einerseits sind Computer und Internet aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, andererseits tauchen zunehmend mehr Jugendliche und junge Erwachsene in virtuelle Parallelwelten ab und ziehen sich aus der Realität zurück. Doch wo liegt die Grenze zwischen normalem und pathologischem Gebrauch? Welche Faktoren spielen bei der Entstehung eines pathologischen Nutzungsverhaltens eine Rolle? Was ist der aktuelle Stand der Forschung? Diesen und weiteren Fragen wurde gestern im 1.Interdisziplinären Fachtag zum Thema Internetkonsum namens UPDATE nachgegangen. Mit 110 Teilnehmenden war die Veranstaltung komplett ausgebucht.

Dr. Georg Walzel vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit eröffnete den Fachtag und betonte, dass Internetsucht noch nicht als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt ist. Anschließend stellten Herr Dr. Kay Uwe Petersen „State of the Art der Internet- und Computerspielsucht“ und Frau Dr. Silvia Kratzer und Herr Daxer „Internetkonsum – wann beginnt die Sucht?“ dar. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmenden sich zwischen verschiedenen Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen, z.B. Prävention an Schulen, Cyber-Mobbing, Counterstrike hautnah usw., entscheiden.

Das Organisationsteam, bestehend aus MitarbeiterInnen des Josefinums Augsburg, des Bezirkskrankenhauses Augsburg, der Drogenhilfe Schwaben gemeinnützige GmbH und GamePäd, waren mit ihrem 1. Interdisziplinären Fachtag sehr zufrieden und freuen sich schon auf die Planung und Durchführung des 2. Fachtages.

Informationen zum Programm und den Beteiligten finden Sie unter:

www.fachtag-update.com

 

 

 

 

Auszeichnung für die Drogenhilfe Schwaben mit der Luise Kiesselbach Ehrenplakette

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LuiseKiesselbachPreis

Frau Mair, Frau J. Hagen, Sprecherin des Ehrenrats und Frau M. Boge-Diecker Verbandsratsvorsitzende des Paritätischen Bayern

Die Drogenhilfe Schwaben erhielt am 25. November den Luise Kiesselbach Preis des Paritätischen Bayern verliehen. Anlässlich der jährlichen Landesmitgliederversammlung in Unterföhring nahm die Geschäftsführerin, Frau Gerlinde Mair, die Luise Kiesselbach Ehrenplakette für die Drogenhilfe Schwaben entgegen.

Der Paritätische Bayern ehrt seit vier Jahren Mitgliedsorganisationen oder Personen, für ihre langjährige Tätigkeit und besondere Leistungen mit dem Luise Kiesselbach Preis. In Erinnerung an die Mitbegründerin und erste Vorsitzende des Verbandes, Luise Kiesselbach, möchte der Verband mit der Verleihung des Preises das bürgerschaftliche Engagement stärken und auszeichnen. Dieser Preis wurde erstmals an eine Organisation – die Drogenhilfe Schwaben – nach Augsburg vergeben.

Die Drogenhilfe Schwaben erhält die Ehrenplakette für die Verwirklichung beispielhafter, innovativer und besonders erfolgreicher Projekte.

 

 

 

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